Wenn die Börsenkurse fallen,
regt sich Kummer fast bei allen,
aber manche blühen auf:
Ihr Rezept heißt Leerverkauf.
Keck verhökern diese Knaben
Dinge, die sie gar nicht haben,
treten selbst den Absturz los,
den sie brauchen - echt famos!
Leichter noch bei solchen Taten
tun sie sich mit Derivaten:
Wenn Papier den Wert frisiert,
wird die Wirkung potenziert.
Wenn in Folge Banken krachen,
haben Sparer nichts zu lachen,
und die Hypothek aufs Haus
heißt, Bewohner müssen raus.
Trifft's hingegen große Banken,
kommt die ganze Welt ins Wanken -
auch die Spekulantenbrut
zittert jetzt um Hab und Gut!
Sollman das System gefährden?
Da muss eingeschritten werden:
Der Gewinn, der bleibt privat,
die Verluste kauft der Staat.
Dazu braucht der Staat Kredite,
und das bringt erneut Profite,
hat man doch in jenem Land
die Regierung in der Hand.
Für die Zechen dieser Frechen
hat der kleine Mann zu blechen
und - das ist das Feine ja -
nicht nur in Amerika!
Und wenn Kurse wieder steigen
fängt von vorne an der Reigen -
ist halt Umverteilung pur,
stets in eine Richtung nur.
Aber sollten sich die Massen
das mal nimmer bieten lassen,
ist der Ausweg längst bedacht:
Dann wird bisschen Krieg gemacht.
Dr. Richard G. Kerschhofer
| Geld für Alle |
| Geschrieben von: Anja |
| Freitag, den 22. Januar 2010 um 14:35 Uhr |
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Dies ist eine sehr informative Dokumentation über Alternativsysteme. Und das ist genau das was wir brauchen, nicht erst seit der Finanzkrise, der Mensch ist für das gegenwärtige Geldsystem nicht gemacht. Vorgestellt werden Themen wie - realer Sozialismus (z.B Kuba) - bedingungsloses Grundeinkommen - islamisches Finanzwesen (Zinslos) - Regionalgeld (z. B. Chiemgauer) |
Die Unterstützer des geplanten Musikfestivals für die Wahrheitsbewegung.
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